Die Hue-Integration steht in zwei Minuten. Interessanter als die Einrichtung ist, was danach alles auftaucht und welche Einstellung fast jeder übersieht.
Die Einrichtung
Meist findet Home Assistant die Bridge von allein. Unter Einstellungen > Geräte & Dienste liegt sie dann als gefundenes Gerät bereit.
Passiert das nicht, führt der Weg über Integration hinzufügen und die Suche nach Philips Hue. Danach wird die Adresse der Bridge abgefragt, die im Zweifel in der Geräteliste des Routers steht.
Zum Schluss fordert Home Assistant auf, den runden Knopf auf der Bridge zu drücken. Damit ist der Zugriff vor Ort bestätigt, und alle Geräte werden eingelesen.
Was danach bereitsteht
- Alle Lampen als einzelne Entitäten
- Szenen aus der Hue-App, direkt aufrufbar
- Bewegungsmelder samt Temperatur- und Helligkeitssensor
- Fernbedienungen und Wandschalter als Auslöser für Automatisierungen
- Batteriesensoren für alle Geräte mit Batterie
Praktisch sind vor allem die importierten Szenen. Eine in der Hue-App gebaute Szene lässt sich aus einer Automatisierung heraus aufrufen, ohne sie nachzubauen.
Die Einstellung, die fast jeder übersieht
Räume und Zonen aus der Hue-App kommen als Gruppenlichter mit, sind aber standardmäßig abgeschaltet. Einschalten lässt sich das in den Optionen der Integration.
Der Unterschied ist deutlich sichtbar. Schaltet man fünf Lampen einzeln, gehen sie nacheinander an. Über das Gruppenlicht geht ein einziger Befehl an die Bridge, und alle reagieren gleichzeitig.
Alte und neue Bridge
Die eckige Bridge meldet jede Änderung sofort. Schaltet jemand über einen Hue-Schalter, ist der Zustand ohne Verzögerung sichtbar.
Bei der alten runden Bridge fragt Home Assistant nur in Abständen nach. Zustände kommen verzögert an, Szenen werden nicht automatisch angelegt, und die Raumlichter müssen erst in den Optionen aktiviert werden. Wer noch so ein Modell betreibt, sollte den Wechsel einplanen.
Was nicht mitkommt
Adaptive Lighting, dynamische Szenen und die Entertainment-Bereiche laufen auf der Bridge selbst und lassen sich von außen nur starten. Sie werden in der Hue-App eingerichtet, in Home Assistant ruft man dann die passende Szene auf.
Fernbedienungen finden
Hue-Schalter halten keinen Zustand und tauchen deshalb kaum in der Entitätenliste auf. Im Automatisierungseditor wählt man stattdessen das Gerät aus, dann stehen die einzelnen Tasten samt kurzem und langem Druck als Auslöser bereit.
Fazit
Sensoren, Szenen und Schalter kommen ohne Zusatzarbeit mit. Der eine Handgriff, der sich lohnt: die Gruppenlichter in den Optionen einschalten, damit mehrere Lampen gleichzeitig schalten statt nacheinander.
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