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OilFox 2 – digitaler Füllstandmesser für den Heizöltank

OilFox 2 im Test 2026: Heizöltank-Füllstand per App messen

Wie viel Heizöl befindet sich noch im Tank? Mit einem digitalen Füllstandmesser musst du dafür nicht mehr in den Keller gehen und an einer mechanischen Tankanzeige ablesen. Der OilFox 2 misst den Füllstand per Ultraschall und übermittelt die Werte an eine App.

Ich habe den OilFox bereits 2020 an meinem Heizöltank installiert. In dieser aktualisierten Anleitung zeige ich, wie das System funktioniert, welche Voraussetzungen der Tank erfüllen muss und was sich bei App und OilFox-System inzwischen geändert hat.

Wenn du hauptsächlich wissen möchtest, ob sich ein OilFox für deinen Heizöltank eignet, findest du hier außerdem die wichtigsten Voraussetzungen, Vor- und Nachteile sowie Hinweise zu den aktuellen OilFox-Varianten.

Was ist der OilFox 2?

Der OilFox 2 ist ein batteriebetriebener digitaler Füllstandmesser für Heizöl- und andere Tanks. Bei der klassischen Variante sitzt der Sensor auf einer freien Öffnung des Tanks und misst den Abstand zur Flüssigkeitsoberfläche per Ultraschall.

Aus dem gemessenen Abstand und den hinterlegten Tankdaten wird anschließend der aktuelle Füllstand berechnet. Die Werte werden an den Online-Dienst übertragen und lassen sich mit dem Smartphone oder Tablet abrufen.

OilFox 2: WiFi Connect oder Mobile Connect?

Der OilFox 2 wurde beziehungsweise wird von verschiedenen Mineralölhändlern in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Besonders verbreitet sind zwei Varianten.

VarianteDatenübertragungGeeignet für
OilFox 2 WiFi ConnectWLANTank mit ausreichendem WLAN-Empfang
OilFox 2 Mobile ConnectMobilfunk / NB-IoTTank ohne WLAN oder weiter vom Haus entfernt

Das Messprinzip bleibt vergleichbar. Der wesentliche Unterschied ist der Weg, über den die Messwerte übertragen werden.

Welche OilFox-Modelle gibt es heute?

Die OilFox-Produktfamilie wurde inzwischen erweitert. Abhängig vom Anbieter begegnen dir heute neben dem klassischen OilFox 2 auch Bezeichnungen wie FoxSonic, FoxRadar und FoxPressure.

Wenn dein Tank die Voraussetzungen für einen klassischen Ultraschallsensor nicht erfüllt, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass eine digitale Füllstandmessung ausgeschlossen ist.

Welche Voraussetzungen muss der Heizöltank erfüllen?

Der wichtigste Punkt bei einem Ultraschall-OilFox ist eine freie Sicht auf die Oberfläche des Heizöls. Der Sensor sendet Ultraschallwellen nach unten und wertet deren Reflexion aus.

Bei meinem OilFox 2 waren vor allem folgende Punkte wichtig:

Bei den klassischen OilFox-2-Modellen werden häufig Öffnungen mit 1,25, 1,5 oder 2 Zoll verwendet. Je nach Tank und aktuellem Modell können Adapter erforderlich sein.

Besonders wichtig ist die senkrechte Montage. Wird ein Ultraschallsensor schräg eingebaut, können die reflektierten Wellen den Sensor verfehlen und falsche oder fehlende Messwerte verursachen.

OilFox 2 installieren

Bei einem passenden Tank ist die eigentliche Montage überschaubar. Der OilFox wird auf einer freien Öffnung des Heizöltanks montiert beziehungsweise eingeschraubt.

Vorher solltest du prüfen, ob sich direkt unter der Öffnung Rohre, Streben oder andere Bauteile befinden. Der Ultraschallsensor benötigt eine möglichst freie Messstrecke bis zur Oberfläche des Heizöls.

Falls keine geeignete Öffnung vorhanden ist, solltest du keine eigene Öffnung in den Tank einbringen. Änderungen an einer Tankanlage gehören in die Hände eines Fachbetriebs.

OilFox App heißt heute FoxMobile

Eine wichtige Änderung seit meiner ursprünglichen Anleitung von 2020 betrifft die Smartphone-App. Die aktuelle Anwendung heißt FoxMobile.

Die App steht weiterhin für Android und iOS zur Verfügung. Darüber werden Sensor und Tank eingerichtet und später die Messwerte angezeigt.

Meine folgenden Screenshots stammen noch aus der früheren OilFox-App. Der grundlegende Aufbau mit Tankkonfiguration, Füllstand, Verlauf und Warnungen ist weiterhin vergleichbar, die heutige FoxMobile-Oberfläche sieht allerdings anders aus.

Die frühere OilFox-App aus meinem ursprünglichen Test von 2020. Die aktuelle App heißt FoxMobile.

OilFox einrichten

Bei meiner ursprünglichen Einrichtung wurde zunächst ein OilFox-Konto angelegt. Für die lokale Einrichtung des Sensors wurde Bluetooth am Smartphone benötigt.

Danach verbindet sich die App mit dem Sensor und übernimmt die für die Datenübertragung notwendigen Einstellungen.

Bei der Einrichtung verbindet sich das Smartphone per Bluetooth mit dem OilFox.

Bei einer WLAN-Version werden anschließend die Zugangsdaten zum heimischen WLAN hinterlegt. Bei einer Mobile-Connect-Variante erfolgt die spätere Übertragung dagegen über Mobilfunk.

Tankhöhe und Tankvolumen richtig einstellen

Für eine brauchbare Literanzeige benötigt die App genaue Angaben zum Tank. In meinem Beispiel habe ich unter anderem Tankhöhe, Abstand des Sensors zur Tankoberkante und nutzbares Volumen eingetragen.

Tankhöhe, Sensorabstand und nutzbares Volumen bestimmen die Berechnung des Heizöl-Füllstands.

Diese Angaben solltest du möglichst genau erfassen. Ein falsches Tankvolumen oder ein nicht berücksichtigter Abstand zwischen Sensor und Tankoberkante führt zwangsläufig zu einer falschen Literanzeige.

Heizöl-Füllstand per App anzeigen

Nach erfolgreicher Einrichtung zeigt die App den berechneten Tankinhalt in Prozent und Litern an.

In meinem Test zeigte der OilFox den Heizöl-Füllstand direkt in Prozent und Litern an.

Der OilFox ist damit vor allem ein komfortabler Ersatz beziehungsweise eine Ergänzung zur klassischen Tankuhr. Der Tank muss nicht mehr jedes Mal vor Ort kontrolliert werden.

Bei vielen aktuellen OilFox-Angeboten wird einmal täglich automatisch gemessen. Bei unterstützten Geräten lässt sich zusätzlich manuell eine aktuelle Messung anstoßen.

Warnung bei niedrigem Heizöl-Füllstand

Eine meiner praktischsten Funktionen sind die frei wählbaren Füllstandsgrenzen. Damit kann die App frühzeitig auf einen niedrigen Heizölvorrat hinweisen.

In meinem ursprünglichen Setup hatte ich beispielsweise eine Information bei rund 50 Prozent und eine deutlichere Warnung bei knapp 30 Prozent eingerichtet.

Frei definierbare Grenzwerte warnen frühzeitig, bevor der Heizöltank zu leer wird.

Auch die aktuelle FoxMobile-App unterstützt Benachrichtigungen bei niedrigem Füllstand.

Heizölverbrauch und Füllstandsverlauf auswerten

Ein digitaler Füllstandmesser wird mit zunehmender Nutzungsdauer interessanter. Aus den regelmäßigen Messungen entsteht ein Verlauf, anhand dessen sich der Heizölverbrauch besser einschätzen lässt.

Die aktuelle FoxMobile-App bietet Statistiken auf Wochen-, Monats- und Jahresbasis. Außerdem können Rohdaten exportiert werden.

Schon die frühere App stellte Füllstandsverlauf, Preisentwicklung und Verbrauchshistorie übersichtlich dar.

Wie genau misst der OilFox?

Bei einem Ultraschallsensor hängt die Qualität der Messung stark von der Einbausituation ab. Der Sensor misst zunächst den Abstand zur Flüssigkeitsoberfläche. Die angezeigte Literzahl wird anschließend aus diesem Messwert und den Tankdaten berechnet.

Deshalb beeinflussen mehrere Punkte die Genauigkeit:

Für die Überwachung des Vorrats ist vor allem der Verlauf interessant. Einzelne Messwerte können schwanken, beispielsweise durch Befüllung, Tankgeometrie oder Messbedingungen.

Braucht der OilFox Strom?

Der Sensor ist batteriebetrieben. Eine Steckdose direkt am Heizöltank wird deshalb nicht benötigt.

Aktuelle Anbieter geben je nach OilFox-Modell eine Batterielaufzeit von mehreren Jahren an. Die tatsächliche Laufzeit hängt unter anderem von Gerät, Funkverbindung und Messverhalten ab.

OilFox 2 in ioBroker integrieren

Für mich war beim Kauf interessant, die Füllstandswerte nicht nur in der App zu sehen. Die Daten lassen sich auch in ioBroker integrieren.

Dadurch kannst du beispielsweise den aktuellen Tankinhalt in Litern und Prozent in deiner Smart-Home-Visualisierung darstellen oder eigene Warnungen erstellen.

Die komplette Anleitung findest du hier:

👉 OilFox 2 in ioBroker integrieren

Vorteile des OilFox 2

Nachteile und Punkte, die du vor dem Kauf prüfen solltest

Gerade den letzten Punkt würde ich vor einer Bestellung prüfen. Für schwierigere Tanks gibt es inzwischen andere OilFox-Varianten mit Radar- oder Druckmessung.

OilFox 2 kaufen: Vorher Tank prüfen

OilFox-Geräte werden weiterhin über verschiedene Heizöl- und Energieanbieter vertrieben. Welches Modell angeboten wird und welche Leistungen enthalten sind, hängt teilweise vom jeweiligen Partner ab.

Vor dem Kauf würde ich deshalb vier Dinge prüfen:

  1. Welche Tankform habe ich?
  2. Gibt es eine passende freie Tanköffnung?
  3. Ist am Tank WLAN verfügbar oder brauche ich eine Mobilfunkvariante?
  4. Welche Bedingungen gelten beim jeweiligen OilFox-Anbieter für App und Datendienst?

OilFox 2 Erfahrungen: Mein Fazit

Mein ursprünglicher OilFox-2-Test begann bereits 2020. Besonders positiv fand ich damals die einfache Montage und Einrichtung. Nach wenigen Minuten konnte ich den Heizöl-Füllstand direkt auf dem Smartphone sehen.

Der größte praktische Vorteil ist für mich das automatische Erfassen des Füllstands. Statt regelmäßig die Tankanzeige im Keller zu kontrollieren, entsteht mit der Zeit ein nachvollziehbarer Verbrauchsverlauf.

Gleichzeitig sollte man bedenken, dass es sich um ein vernetztes System handelt. App und Datendienst gehören daher genauso zur Lösung wie der eigentliche Sensor.

Interessant ist, dass OilFox weiterhin aktiv weiterentwickelt wird. Die heutige FoxMobile-App wird regelmäßig aktualisiert und die Gerätefamilie wurde um Lösungen für unterschiedliche Tanksituationen erweitert.

Häufige Fragen zum OilFox 2

Wie misst der OilFox den Heizöl-Füllstand?

Der klassische OilFox 2 verwendet Ultraschall. Der Sensor misst den Abstand zwischen Tankoberseite und Flüssigkeitsoberfläche. Zusammen mit Tankhöhe, Tankform und Tankvolumen wird daraus der Füllstand berechnet.

Wie heißt die OilFox App heute?

Die aktuelle Smartphone-App heißt FoxMobile. Sie ist für Android und iOS erhältlich und wird weiterhin aktiv gepflegt.

Braucht der OilFox WLAN?

Das hängt von der Variante ab. Ein OilFox 2 WiFi Connect verwendet WLAN. Mobile-Connect-Varianten übertragen die Daten dagegen über Mobilfunk beziehungsweise NB-IoT.

Wie oft misst der OilFox den Füllstand?

Bei vielen OilFox-2-Angeboten erfolgt automatisch etwa einmal pro Tag eine Messung. Abhängig vom Gerät kann zusätzlich eine manuelle Messung ausgelöst werden.

Kann ich den OilFox mit ioBroker verwenden?

Ja. Für ioBroker existiert ein OilFox-Adapter, mit dem Füllstandswerte als Datenpunkte übernommen und anschließend in Scripts oder Visualisierungen verwendet werden können.

Kann der OilFox auch Diesel messen?

OilFox-Systeme werden je nach Modell auch für Diesel und weitere Tankmedien angeboten. Entscheidend ist, dass das verwendete Gerät für den jeweiligen Tank und das Medium geeignet ist.

Was mache ich ohne freie Tanköffnung?

Eine eigene Öffnung solltest du nicht selbst in den Heizöltank einbringen. Für Tanks ohne geeignete Öffnung gibt es inzwischen andere Messlösungen innerhalb der OilFox-Produktfamilie. Bei Änderungen an der Tankanlage sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.

Fazit

Der OilFox 2 ist weiterhin eine interessante Möglichkeit, einen klassischen Heizöltank digital zu überwachen. Die Ultraschallmessung benötigt keinen Stromanschluss und der aktuelle Füllstand lässt sich bequem über das Smartphone abrufen.

Vor dem Kauf solltest du vor allem die Einbausituation prüfen. Bei einem Standardtank mit freier Öffnung ist ein Ultraschallsensor eine einfache Lösung. Für andere Tanks stehen heute zusätzliche OilFox-Varianten zur Verfügung.

Wenn du OilFox bereits verwendest und die Werte auch im Smart Home nutzen möchtest, geht es hier mit meiner OilFox-ioBroker-Anleitung weiter.

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