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Shelly mit Home Assistant: Geräte, Integration & Tipps 2026

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Kaum ein Hersteller bietet inzwischen eine so große Auswahl an Geräten für Home Assistant wie Shelly. Kleine Unterputz-Relais, Rollladensteuerungen, Steckdosen, Energiezähler, Bewegungsmelder, Heizkörperthermostate und komplette Geräte für den Sicherungskasten lassen sich unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammenführen.

Für Home-Assistant-Nutzer ist dabei vor allem die lokale Integration interessant. Viele Shelly-Geräte werden direkt im Heimnetz erkannt und lassen sich steuern, ohne dass Home Assistant dafür dauerhaft auf die Shelly Cloud zugreifen muss.

Mit Gen4 ist die Auswahl 2026 noch einmal größer geworden. Neben WLAN und Bluetooth unterstützen viele neue Geräte Zigbee und Matter. Gleichzeitig gibt es weiterhin die professionelle Pro-Serie für die Hutschiene und die Wave-Serie für Z-Wave.

Auf dieser Seite findest du deshalb meinen großen Shelly-Home-Assistant-Hub. Ich erkläre die Grundlagen, zeige die wichtigsten Geräte und ordne ein, welcher Shelly für welchen Einsatzzweck sinnvoll ist.

Weitere Anleitungen rund um Home Assistant findest du in meiner Home-Assistant-Übersicht.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Warum Shelly und Home Assistant so gut zusammenpassen

Viele Shelly-Geräte besitzen eine eigene Weboberfläche und kommunizieren direkt im lokalen Netzwerk. Genau das passt sehr gut zur Grundidee von Home Assistant.

Home Assistant und Shelly arbeiten außerdem weiter an der Integration. Seit Home Assistant 2026.8 wird beispielsweise Shellys Enhanced-Security-Modus für neuere Geräte unterstützt. Seit Home Assistant 2026.9 ist auch die Shelly-Kamera vollständig eingebunden.

Shelly in Home Assistant einrichten

Die Einrichtung ist bei aktuellen WLAN-Shellys meistens schnell erledigt. Zuerst wird das Gerät mit dem eigenen WLAN verbunden. Anschließend sollte Home Assistant den Shelly automatisch entdecken.

  1. Shelly mit Strom versorgen.
  2. Gerät mit dem WLAN verbinden.
  3. Home Assistant öffnen.
  4. Einstellungen → Geräte & Dienste auswählen.
  5. Das erkannte Shelly-Gerät öffnen.
  6. Integration hinzufügen.
  7. Gerät einem Raum zuordnen.

Wird das Gerät nicht automatisch gefunden, kann die Shelly-Integration manuell hinzugefügt werden. Dafür wird die IP-Adresse beziehungsweise der Hostname des Shellys benötigt.

Shelly Cloud braucht Home Assistant nicht zwingend

Für die grundlegende Home-Assistant-Steuerung muss die Shelly Cloud nicht dauerhaft verwendet werden. Die offizielle Shelly-Integration kommuniziert lokal mit unterstützten Geräten.

Das ist gerade bei Licht, Rollläden und Heizungssteuerungen angenehm. Eine lokale Automation kann weiter funktionieren, auch wenn der Internetzugang oder ein externer Cloud-Dienst ausfällt.

Shelly über WLAN, Zigbee oder Matter?

Bei Gen4-Geräten wird die Entscheidung inzwischen interessanter. Viele Modelle unterstützen WLAN, Zigbee, Bluetooth und Matter.

Für ein hauptsächlich mit Home Assistant betriebenes System würde ich Shelly-Geräte weiterhin bevorzugt über WLAN und die native Shelly-Integration einbinden. Dort stehen in der Regel besonders viele Geräteeigenschaften und Messwerte zur Verfügung.

Zigbee ist interessant, wenn du dein WLAN nicht mit vielen zusätzlichen Geräten belasten möchtest. Matter bietet sich an, wenn der Shelly gleichzeitig möglichst herstellerübergreifend in mehreren Smart-Home-Systemen nutzbar sein soll.

Die Shelly-Generationen im Überblick

GenerationTypische MerkmaleHome Assistant
Gen1WLAN, ältere Hardwareweiterhin unterstützt
Plus / Gen2Bluetooth, Scripting, mehr Leistungsehr gut
Gen3mehr Speicher, Matter bei geeigneten Gerätensehr gut
Gen4WLAN, Zigbee, Bluetooth, Matterbesonders interessant bei Neukauf
ProDIN-Schiene, LAN, professionelle Installationsehr gut
WaveZ-Waveüber Z-Wave JS

Meine wichtigsten Shelly-Geräte für Home Assistant

AufgabePassender Shelly
normalen Verbraucher schaltenShelly 1PM Gen4
potentialfreien Kontakt schaltenShelly 1 Gen4
wenig Platz in der DoseShelly 1PM Mini Gen4
Rollladen oder JalousieShelly 2PM Gen4
Licht dimmenShelly Dimmer Gen4
Steckdose nachrüstenShelly Plug S / M / PM Gen3
einzelnen Stromkreis messenShelly EM Gen4
Hausverbrauch / PV messenShelly Pro 3EM v2
Bewegung erfassenShelly BLU Motion
Fenster überwachenShelly BLU Door/Window
Temperatur / LuftfeuchtigkeitShelly H&T Gen3 oder BLU H&T
Wasserleck erkennenShelly Flood S Gen4
Heizkörper steuernShelly BLU TRV

Shelly 1 Gen4: der flexible Schaltkontakt

Der Shelly 1 Gen4 ist interessant, wenn ein potentialfreier Kontakt benötigt wird. Dadurch eignet er sich beispielsweise für Garagentore, Heizungsfreigaben, Bewässerungen, Türöffner und andere Steuerleitungen.

Für klassische Beleuchtung kann er ebenfalls verwendet werden. Strommessung bietet der Shelly 1 allerdings nicht.

Shelly 1PM Gen4: mein Allrounder

Der Shelly 1PM Gen4 dürfte für viele Home-Assistant-Nutzer der interessanteste Unterputz-Shelly sein. Er schaltet einen Verbraucher und misst gleichzeitig dessen Leistung und Energieverbrauch.

Genau diese Kombination eröffnet viele Möglichkeiten. Eine Waschmaschine kann über ihren Verbrauch überwacht werden, eine Heizung lässt sich auswerten und bei Beleuchtung wird gleichzeitig sichtbar, wie viel Energie tatsächlich verbraucht wird.

Die Gen4-Version unterstützt WLAN, Zigbee, Bluetooth und Matter und kann mit bis zu 16 A bei geeigneter Last betrieben werden.

Shelly Mini: wenn die Unterputzdose zu voll ist

In älteren Installationen ist Platz häufig das eigentliche Problem. Schalter, Kabel und Klemmen füllen eine normale Unterputzdose schnell aus.

Dafür gibt es die Mini-Serie. Besonders interessant ist der Shelly 1PM Mini Gen4. Er misst den Stromverbrauch und benötigt deutlich weniger Platz. Die maximale Last liegt allerdings unter der des normalen 1PM Gen4.

Shelly 2PM Gen4 für Rollläden und Jalousien

Für elektrische Rollläden und Jalousien würde ich direkt zum Shelly 2PM Gen4 greifen. Das Gerät besitzt zwei Kanäle und einen speziellen Cover-Modus.

Home Assistant kann den Antrieb anschließend als Rollladen beziehungsweise Cover darstellen. Je nach Motor und Kalibrierung sind auch Zwischenpositionen möglich. Der aktuelle 2PM Gen4 unterstützt zusätzlich die Lamellenwinkelsteuerung geeigneter Jalousien.

Shelly Dimmer Gen4 für Beleuchtung

Wer vorhandene dimmbare Leuchten smart machen möchte, findet mit dem Shelly Dimmer Gen4 inzwischen eine aktuelle Multiprotokoll-Lösung.

Der Dimmer kann abhängig von der Installation auch ohne Neutralleiter betrieben werden. Bei kleinen Lasten ohne Neutralleiter kann ein Shelly Bypass notwendig sein.

Für Beleuchtung mit 0-10-V- beziehungsweise 1-10-V-Steuereingang gibt es außerdem den Shelly Dimmer 0/1-10V PM Gen4 mit Leistungsmessung.

Shelly Plug: der einfachste Einstieg

Wer erst einmal ausprobieren möchte, wie Shelly mit Home Assistant funktioniert, braucht keinen Schalter auszubauen. Eine Shelly-Steckdose ist in wenigen Minuten eingerichtet.

Aktuell gibt es mehrere Varianten:

Einen ausführlicheren Vergleich findest du auch in meinem Artikel Strom messen mit Home Assistant: Die besten Steckdosen.

Shelly und das Home-Assistant-Energiedashboard

Einer der größten Vorteile des Shelly-Systems ist die große Auswahl an Geräten mit Strommessung. Viele davon liefern direkt aktuelle Leistung und aufsummierte Energie.

Damit können einzelne Geräte, Stromkreise oder sogar der komplette Hausanschluss in Home Assistant überwacht werden.

Shelly EM Gen4

Der Shelly EM Gen4 arbeitet mit externen Stromwandlern. Dadurch eignet er sich für Stromkreise und größere Verbraucher. Die Gen4-Version unterstützt WLAN, Zigbee, Bluetooth und Matter und speichert Messwerte zusätzlich lokal.

Shelly Pro EM-50

Der Shelly Pro EM-50 ist ein einphasiger Energiezähler für die Hutschiene. Zwei 50-A-Stromwandler gehören zum Paket. LAN, WLAN und Bluetooth machen ihn für fest installierte Energieprojekte interessant.

Shelly Pro 3EM v2

Für den kompletten dreiphasigen Hausanschluss, Photovoltaik, Wallbox oder Speicher ist der Shelly Pro 3EM v2 besonders interessant. Er misst über drei Stromwandler bis zu 120 A pro Phase und kann Bezug sowie Einspeisung erfassen.

Die Daten lassen sich im Home-Assistant-Energiedashboard darstellen und für Überschussautomationen verwenden.

Mehr zum Thema findest du in meinem Artikel Die besten Energiezähler für Home Assistant.

Die Shelly Pro-Serie für den Sicherungskasten

Sobald mehrere Stromkreise zentral geschaltet werden sollen, wird die Pro-Serie interessant. Die Geräte sind für die Montage auf der DIN-Schiene vorgesehen und bieten je nach Modell zusätzlich Ethernet.

Der Shelly Pro 3 besitzt beispielsweise drei potentialfreie Ausgänge mit jeweils bis zu 16 A. Der Pro 4PM bietet vier einzeln steuer- und messbare Kanäle auf einer Phase.

Shelly BLU: Sensoren mit Bluetooth

Neben den WLAN-Geräten gibt es die Shelly-BLU-Serie. Diese Sensoren arbeiten besonders stromsparend über Bluetooth beziehungsweise BTHome.

Im Shelly-System benötigen sie ein geeignetes Gateway. Viele Shelly Plus-, Pro-, Gen3- und Gen4-Geräte können selbst als Bluetooth-Gateway arbeiten.

Shelly BLU Motion

Der BLU Motion erkennt Bewegung und misst zusätzlich die Helligkeit. Die Batterielaufzeit kann laut Hersteller mehrere Jahre erreichen.

Shelly BLU Door/Window

Der Tür- und Fensterkontakt erkennt Öffnen und Schließen und kann zusätzlich Neigung und Helligkeit erfassen. Damit lässt sich beispielsweise die Heizung automatisch absenken, sobald ein Fenster geöffnet wird.

Shelly BLU H&T

Für Temperatur und Luftfeuchtigkeit gibt es den BLU H&T. Durch Bluetooth eignet er sich gut für batteriebetriebene Messstellen.

Shelly BLU Button

Ein kleiner Funktaster ist im Alltag oft praktischer als eine App. Mit dem BLU Button lassen sich in Home Assistant Szenen oder Automationen auslösen.

Shelly H&T Gen3: Temperatur mit Display

Wer die Temperatur direkt im Raum sehen möchte, kann zum Shelly H&T Gen3 greifen. Das Gerät besitzt ein stromsparendes E-Paper-Display und misst Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit.

Es kann mit Batterien oder über USB-C betrieben werden und verbindet sich direkt mit dem WLAN.

Shelly Flood S Gen4: Wasserleck in Home Assistant

Der Shelly Flood S Gen4 gehört zu den neuen interessanten Sicherheitsgeräten. Er erkennt austretendes Wasser über großflächige Edelstahlkontakte und besitzt einen eigenen Buzzer.

In Home Assistant kann daraus eine Automation entstehen, die bei einem Leck zusätzlich Lampen einschaltet, Benachrichtigungen verschickt oder ein motorisiertes Ventil ansteuert.

Shelly BLU TRV für die Heizung

Mit dem Shelly BLU TRV hat Shelly auch ein aktuelles Heizkörperthermostat im Programm. Es arbeitet über Bluetooth und wird mit einem USB-Gateway ausgeliefert. Per Firmware-Update ist inzwischen auch Zigbee-Unterstützung verfügbar.

Zusätzliche Temperatur- oder Fensterkontakte können die Heizungsregelung verbessern. Ein BLU Door/Window kann beispielsweise erkennen, dass gelüftet wird.

Shelly Wall Display und Wall Display XL

Wer ein festes Bedienpanel sucht, kann inzwischen auch innerhalb des Shelly-Systems bleiben. Besonders auffällig ist das Shelly Wall Display XL mit 10,1-Zoll-Touchdisplay.

Das Display besitzt ein integriertes Relais, vier frei belegbare Tasten sowie Bewegungs- und Helligkeitssensoren. WLAN 6 wird sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Band unterstützt.

Home Assistant unterstützt das Wall Display ebenfalls. Seit Home Assistant 2026.9 steht beim XL zusätzlich dessen Bewegungssensor zur Verfügung.

Shelly Camera und Home Assistant

Neu hinzugekommen ist die Shelly Camera. Interessant für Home Assistant ist, dass die offizielle Shelly-Integration seit Version 2026.9 Kameras vollständig unterstützt.

Dazu gehören Kamerastream, Bewegungserkennung und ein Privacy-Schalter zum Deaktivieren des Objektivs.

Shelly Wave: Z-Wave statt WLAN

Neben WLAN, Zigbee und Matter gibt es Shelly auch als Z-Wave-Geräte. Die Produktfamilie heißt inzwischen Shelly Wave.

Für Home Assistant benötigt man dafür einen Z-Wave-Controller und Z-Wave JS. Einige Shelly-Wave-Geräte wurden außerdem für das Programm „Works with Home Assistant“ zertifiziert.

Die Wave-Serie ist interessant, wenn bereits ein gut ausgebautes Z-Wave-Netz vorhanden ist oder bewusst auf WLAN-Geräte verzichtet werden soll.

Tipps für ein stabiles Shelly-Netzwerk

Einzelne WLAN-Shellys sind normalerweise unproblematisch. Bei 30, 50 oder noch mehr Geräten lohnt sich aber etwas Planung.

Viele aktuelle Shellys können zusätzlich als WLAN-Repeater oder BLE-Gateway verwendet werden. Trotzdem würde ich eine vernünftige WLAN-Infrastruktur nicht durch eine Kette aus Repeatern ersetzen.

Tipp für alte Shelly Gen1 Geräte

Auch ältere Shellys der ersten Generation funktionieren weiterhin mit Home Assistant.

Gen1 nutzt CoIoT für Statusupdates. Home Assistant empfiehlt dabei Unicast. Als CoIoT-Peer wird die IP-Adresse des Home-Assistant-Servers zusammen mit Port 5683 eingetragen.

Bei neuen Projekten würde ich inzwischen Gen3 beziehungsweise Gen4 verwenden. Ein funktionierender Gen1-Shelly muss deshalb aber nicht ausgetauscht werden.

Automation: Waschmaschine ist fertig

Ein Klassiker für Shelly-Geräte mit Strommessung ist die Waschmaschine. Sinkt die Leistungsaufnahme nach dem Waschgang für mehrere Minuten unter einen festgelegten Wert, kann Home Assistant eine Benachrichtigung verschicken.

Dafür eignen sich beispielsweise ein Shelly Plug oder ein 1PM.

Automation: Rollladen abhängig von Sonne und Temperatur

Mit einem Shelly 2PM kann die Beschattung deutlich intelligenter werden.

Am Abend kann der Rollladen abhängig von Sonnenuntergang und Anwesenheit wieder vollständig geschlossen werden.

Automation: PV-Überschuss nutzen

Mit einem Shelly Pro 3EM lässt sich erkennen, ob das Haus gerade Strom aus dem Netz bezieht oder überschüssige PV-Leistung einspeist.

Home Assistant kann darauf reagieren und beispielsweise Verbraucher aktivieren, wenn ausreichend Überschuss vorhanden ist.

Das Thema passt hervorragend zu dynamischen Stromtarifen mit Home Assistant.

Automation: Fenster offen, Heizung runter

Ein Shelly BLU Door/Window kann das Öffnen eines Fensters sofort melden. Home Assistant setzt daraufhin das Heizkörperthermostat herunter.

Wird das Fenster wieder geschlossen, wartet die Automation beispielsweise zwei Minuten und stellt anschließend die vorherige Solltemperatur wieder her.

Automation: Wasseralarm im ganzen Haus

Erkennt ein Shelly Flood S Gen4 Wasser, würde ich mich nicht allein auf die Meldung des Sensors verlassen.

Home Assistant kann gleichzeitig:

Shelly über MQTT oder native Integration?

Viele Shellys unterstützen MQTT. Wer ohnehin einen MQTT-Broker betreibt, kann diesen Weg nutzen.

Für eine normale Home-Assistant-Installation würde ich trotzdem zuerst die native Shelly-Integration verwenden. Sie wird direkt von Home Assistant gepflegt und erkennt die unterstützten Funktionen der Geräte automatisch.

MQTT wird interessant, wenn ein Shelly gleichzeitig von mehreren Systemen verarbeitet wird oder sehr spezielle Integrationen geplant sind.

Scripting direkt auf dem Shelly

Neuere Shelly-Geräte unterstützen eigene Skripte. Damit kann ein Teil der Logik direkt auf dem Gerät laufen.

Für einfache Home-Assistant-Systeme würde ich Automationen trotzdem möglichst zentral in Home Assistant halten. Das macht später nachvollziehbar, wo eine bestimmte Logik steckt.

Lokale Shelly-Skripte sind dagegen spannend, wenn eine Funktion auch bei ausgefallenem Home Assistant unbedingt weiterlaufen soll.

Shelly kaufen: die wichtigsten Produktlinks

ProduktEinsatz
Shelly 1 Gen4*potentialfreies Relais
Shelly 1PM Gen4*Schalten + Strommessung
Shelly 1PM Mini Gen4*kompakte Nachrüstung
Shelly 2PM Gen4*Rollladen / 2 Kanäle
Shelly Dimmer Gen4*Beleuchtung dimmen
Shelly Plug S Gen3*kleine Verbraucher
Shelly Plug M Gen3*Steckdose bis 13 A
Shelly Plug PM Gen3*höhere Lasten
Shelly Outdoor Plug*Außenbereich
Shelly EM Gen4*Energie messen
Shelly Pro EM-50*Hutschienen-Energiezähler
Shelly Pro 3EM v2*3-Phasen-Messung
Shelly BLU Motion*Bewegung
Shelly BLU Door/Window*Fenster und Türen
Shelly BLU H&T*Temperatur / Feuchte
Shelly H&T Gen3*Raumklima mit Display
Shelly Flood S Gen4*Wasserleck
Shelly BLU TRV*Heizkörper
Shelly Wall Display*Bedienpanel
Shelly Wave Geräte*Z-Wave

Welche Shellys würde ich heute neu kaufen?

Bei einer komplett neuen Home-Assistant-Installation würde ich bei Unterputzgeräten zuerst die Gen4-Serie anschauen. WLAN bietet eine sehr einfache Home-Assistant-Integration, während Zigbee und Matter später zusätzliche Möglichkeiten offenlassen.

Der 1PM Gen4 ist für mich der Allrounder. Für Rollläden ist der 2PM Gen4 die naheliegende Wahl. Im Verteiler würde ich zur Pro-Serie greifen.

Für Sensoren gefällt mir die BLU-Serie, wenn bereits geeignete Shelly-Gateways vorhanden sind. Beim Thema Energie sind EM Gen4, Pro EM-50 und Pro 3EM v2 besonders interessant.

Wichtiger Hinweis zur Elektroinstallation

Viele Shelly-Geräte arbeiten direkt mit Netzspannung. Das gilt besonders für Unterputzmodule und Geräte im Sicherungskasten.

Arbeiten an 230-Volt-Installationen können lebensgefährlich sein. Installation und Änderungen an festen Elektroanlagen gehören in fachkundige Hände. Das gilt erst recht für Arbeiten in der Unterverteilung.

Fazit: Shelly ist eine starke Ergänzung für Home Assistant

Shelly gehört 2026 zu den vielseitigsten Gerätefamilien für Home Assistant. Die Auswahl reicht vom kleinen Unterputzrelais bis zum dreiphasigen Energiezähler und kompletten Touchpanel.

Besonders interessant ist die lokale Home-Assistant-Integration. Viele Geräte können ohne zusätzliche Bridge eingebunden werden und liefern ihre Messwerte direkt im Heimnetz.

Mit Gen4 wird Shelly außerdem flexibler. WLAN, Zigbee und Matter stehen bei vielen Modellen zur Wahl. Dazu kommen die Pro-Serie für den Schaltschrank, BLU-Sensoren für batteriebetriebene Anwendungen und Wave-Geräte für Z-Wave-Netze.

Für mich wäre der Shelly 1PM Gen4 der Ausgangspunkt für klassische Nachrüstungen. Der 2PM Gen4 deckt Rollläden ab, Plug-Modelle eignen sich für einen schnellen Einstieg und der Pro 3EM v2 erweitert Home Assistant um eine sehr umfangreiche Energieüberwachung.

Häufige Fragen zu Shelly und Home Assistant

Funktioniert Shelly ohne Cloud mit Home Assistant?

Ja. Die offizielle Shelly-Integration kommuniziert mit unterstützten WLAN-Shellys lokal im Heimnetz. Für die grundlegende Steuerung über Home Assistant ist keine permanente Shelly-Cloud-Verbindung erforderlich.

Brauche ich für Shelly eine Bridge?

Normale WLAN-Shellys benötigen keine separate Bridge. BLU-Geräte benötigen für das Shelly-Ökosystem dagegen ein geeignetes Gateway. Viele Plus-, Pro-, Gen3- und Gen4-Geräte können diese Aufgabe übernehmen.

Soll ich Shelly über Matter oder die Shelly-Integration einbinden?

Für ein hauptsächlich mit Home Assistant betriebenes System würde ich die native Shelly-Integration verwenden. Matter ist interessant, wenn das Gerät zusätzlich in andere Ökosysteme eingebunden werden soll.

Welcher Shelly eignet sich für Rollläden?

Der Shelly 2PM Gen4 ist aktuell eine sehr interessante Lösung für Rollläden, Jalousien, Markisen und andere bidirektionale Motoren.

Welcher Shelly misst den Hausverbrauch?

Für einen dreiphasigen Hausanschluss eignet sich der Shelly Pro 3EM v2. Er misst die einzelnen Phasen über Stromwandler und lässt sich gut mit dem Home-Assistant-Energiedashboard kombinieren.

Kann ich alte Shellys weiterverwenden?

Ja. Home Assistant unterstützt weiterhin ältere Shelly-Generationen. Bei Gen1-Geräten sollte CoIoT korrekt eingerichtet sein. Ein Austausch nur wegen des Alters ist normalerweise nicht notwendig.

Sind Shelly-Geräte für ein großes Smart Home geeignet?

Ja. Bei vielen WLAN-Geräten sollte allerdings die Netzwerkinfrastruktur entsprechend geplant werden. Für zentrale Installationen bietet Shelly zusätzlich die Pro-Serie mit Ethernet an.

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