2 – Grafana – Grundlagen von Grafana

In diesem Artikel sehen wir uns die Grafana-Software genauer an.

Grafana ist eine Open-Source Web-Anwendung, mit der Daten aus verschiedenen Datenquellen (z.B. InfluxDB, MySQL, usw…) gelesen und über ein Dashboard visualisiert werden können. In der Visualisierung stehen viele verschiedene Darstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im folgenden Screenshot siehst Du die Standard-Liste von Visualisierungstypen, die direkt nach der Installation zur Verfügung steht. Zudem kannst Du über die Plugin-List unten rechts noch weitere Typen nachträglich hinzufügen.

Die klassischste Form der Visualisierung ist hier der Graph. Mit dem Graph können eine oder mehrere Datenreihen über einen eingestellten Zeitraum betrachtet werden. Über verschiedene Formatierungseinstellungen kann der Graph entsprechend konfiguriert werden.

Mit der Stat Visualisierung kann ein einzelner Wert wie z.B. die aktuelle Temperatur in der Visualisierung dargestellt werden. Über Thresholds (Schwellenwerte) kann die Darstellung zudem noch angepasst werden.

Mit dem Type Gauge kann ebenfalls ein Wert sowie zusätzliche Informationen zum Wert-Bereich dargestellt werden. Dieses Widget eignet sich z.B. sehr gut für Windgeschwindigkeiten oder auch Feuchtigkeitswerte.

Die Grundlage der einzelnen Visualisierungstypen ist die sogenannte Query. In der Query werden die Werte aus der jeweiligen Datenbank selektiert, gruppiert oder auch transformiert. Der Query-Editor bietet dazu eine einfache Konfiguration, mit dem der Datenpunkt sowie die einzelnen Elemente wie z.B. Summierung, Durchschnitt, etc. zusammengeklickt werden können. Zudem kann der Editor über das Stift-Symbol in den SQL-Select Modus umgestellt werden. Hier kann ein Select-Statement für die Daten formuliert werden.

In den weiteren Artikeln werde ich hier die einzelnen Visualisierungstypen anhand von Beispielen näher erklären. Zudem werden uns auch mit dem Query-Editor beschäftigen.

Ich hoffe Dir gefällt der Artikel. Über Kommentare, Anregungen oder Ideen freue ich mich wie immer 🙂

Matthias Korte

Hauptberuflich Software-Entwickler und seit einigen Jahren Smart-Home Fan. Angefangen hat alles mit einem RaspberryMatic und einer schaltbaren Steckdose. Mittlerweile habe ich einige Steckdosen, Sensoren, und Thermostate sowie ioBroker zur Visualisierung im Einsatz.

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